Hartsteinwerk Kitzbühel GesmbHFranz-Cervinka-Weg 3A-6372 Oberndorf in TirolTel.: +43 5356 64333-0Fax: +43 5356 64333-5028office@hwk.atFirmengeschichteDie Hartsteinwerk Kitzbühel GesmbH betreibt in Oberndorf bei Kitzbühel einen Diabastagebau.Hartsteinwerk Kitzbühel GesmbH wurde 1955 auf Betreiben der ÖBB durch Herrn Dipl.Ing. Franz Cervinka gegründet. In den Anfangsjahren konzentrierte sich das Erzeugungs- und Lieferprogramm auf Bahnschotter, mit dem nach dem Bau eines eigenen Gleisanschlusses der gesamte Westen Österreichs beliefert wurde. Durch Großinvestitionen in den späten 60er Jahren wurde das Hartsteinwerk Kitzbühel zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Steinbruchunternehmen Österreichs ausgebaut. Durch gezielt betriebene Diversifikationen der Produktpalette wurde es möglich, im Gelände des Hartsteinwerkes mehrere Verbraucherfirmen anzusiedeln, wodurch viele zusätzliche Dauerarbeitsplätze geschaffen wurden.Bei der Lagerstätte handelt es sich um Diabasgänge, die durch die Metamorphose paläozoischer Basalte entstanden sind. Im Tagbau werden jährlich ca. 550.000 t brechfähiges Material und ca. 100.000 t Schüttmaterial gewonnen. Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahren ca. 150.000 t/a Abraum bewegt.Das Gestein wird mit Tiefbohrlochsprengungen bei mittleren Etagenhöhen von 20 m gewonnen. Laden und Transport des Haufwerks zur Aufbereitungsanlage erfolgt mittels Radlader und Muldenkipper. Die Aufbereitung besteht aus drei Brechstufen. Die Endprodukte werden ausschließlich durch trockene Klassierung gewonnen. Ende der 80er Jahre wurde eine Mahlanlage zur Füller- und Feinsanderzeugung (BIO-LIT Urgesteinsmehl) sowie eine Absackanlage errichtet. Die Hauptprodukte die im Hartsteinwerk Kitzbühel hergestellt werden, sind Eisenbahnschotter, Edelsplitte für Asphalt, Brechkörnungen für Transportbeton, Betonsteine, Estriche, Spritzbeton, Mörtel und Frostkoffer für den Straßenunterbau.Die erste Tonne Oberndorfer Diabas wurde im März 1956 gefördert. 50 Jahre sind zwar in der Sprache der Geologen kaum der Rede wert, doch für ein Familienunternehmen sind 5 Jahrzehnte ein Zeichen für Bestand und Verlässlichkeit, wie sich in der schnelllebigen Firmenlandschaft immer seltener geworden sind.