Hartsteinwerk Kitzbühel GesmbHFranz-Cervinka-Weg 3A-6372 Oberndorf in TirolTel.: +43 5356 64333-0Fax: +43 5356 64333-5028office@hwk.atGefahr durch unsichtbare MikroorganismenDas Auftreten von Krenkheit macht bewusst, dass wir die unsichtbare Mikrobiologie, die alle Lebens-prozesse begleitet, besonders in der Tierhaltung gezielt steuern können, um das Krankheitsrisiko zu vermindern.Die modern-wissenschaftlich gesteuerte Landwirtschaft tut als ob es die große Gemeinschaft der unsichtbaren Mikro-biologie nicht gäbe. Bakterien oder Viren werden als zufällig auftretende Krankheitserreger bekämpft und nicht als Bestandteile der Mikroorganismenschaft gesehen, die alle Lebensprozesse in Boden, Pflanzen, Tier und Menschbegleitet.In diesem Zusammenspiel der verschiedensten Mikroorganismen (über 10.000 verschiedene Arten, davon 98% Nütz-linge, 2% Krankheitserreger) spielen die Krankheitserreger im Normalfall eine untergeordnete Rolle und werden von der überwältigenden Mehrheit der Nützlinge kontrolliert, wenn der Nährboden, die Umweltbedingungen dafür stimmen.Die moderne Güllewirtschaft, aus arbeitswirtschaftlichen Überlegungen über Jahrzehnte in der landwirtschaftlichen Praxis langsam gewachsen, überfordert diese nützliche Lebensgemeinschaft der Mikroorganismen, die die tierischen Ausscheidungen am Boden abbauen sollten und hat schleichend Umweltbedingungen geschaffen, die den Krankheits-erregern in dieser lebenden Mikroorganismenvielfalt immer mehr Vorsprung verschafft.Tierzucht (höhere Leistung), Viehdichte, Fütterung (Kraftfutter) vernehren die Güllemenge und verändern die Güllequalität und die darin lebende Mikroorganismengesellschaft, am veränderten Geruch erkennbar. Medikamenteneinsatz in der Tierhaltung, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Güllelagerung und -ausbringung liefern dem Bodenleben heute ein betriebstypisches, mehr oder weniger gefährliches Mikroorganismennährsubstrat in Form von übel riechender Fäulnisgülle. Immer kürzere Abstände zwischen den Güllegaben verkürzen die Verdauungszeit des Bodens für die Gülle. Der Abbau der mit der Gülle gelieferten Krankheitskeimen ist unvollständig.Die Gülleausbringungstechnik vermindert zudem durch Förderung der Bodenverdichtung mit zunehmenden Transport-gewichten die Hygienisierungsleistung der Böden. Fäulnisgülle und Bodenverdichtung schaffen somit immer bessere Bedingungen für das Wachstum und die Verbreitung von Krankheit. Krankheit mindert das Einkommen des Bauern und die Wertschöpfung der Volkswirtschaft. Am Grünland bewirkt diese Wirtschaftsweise zudem die Ausbreitung teilweise giftiger Unkräuter (Hahnenfuß, gemeine Rispe), die die gestörte unsichtbare Mikrobiologie des Bodens sichtbar machen. Unverdaute Güllemikroben schädigen die Wurzeln der wertvollen Flachwurzler und fördern tiefwurzelnde Unkräuter.Sowohl auf Getreide (mit Schweinegülle gedüngt) wie auf Grünfutter (mit Rindergülle gedüngt) finden sich heute Gülle-krankheitskeime (Clostridien) die, an Nutztiere verfüttert, in kurzer Zeit deren Tod verursachen können.Die derzeitige Kalk-düngungspraxis schwächt durch die dadurch berwirkte Festlegung der Spurenelemente Kupfer, Zink, Mangan, Eisen das in den Lebewesen (Pflanzen, Tier, Mensch) eingebaute Immunsystem und erhöht durch den erzeugten Mangel die Anfällig-keit gegen Krankheit. Diese Spurenelemente sind unentbehrliche Bestandteile von Enzymen, ohne die der Stoffwechsel in der Zelle nicht störungsfrei abläuft. Das trächtig werden der Kuh ist erschwert.Für den Inhalt verantwortlichDi. Georg AbermannHartsteinwerk Kitzbühel GmbHTel.: +43 / 5356 / 64333-0