Vom Zwangsarbeiter zum Heimatverräter
Über das Schicksal der "Ostarbeiter"
|
Zehntausende junge sowjetische ZivilistInnen
wurden im "Dritten Reich" zur Zwangsarbeit in die Steiermark verschleppt,
wo sie in der Industrie, Land- und Forstwirtschaft oder in privaten Haushalten
arbeiten mussten. Diffamiert als slawische „Untermenschen“, wurden die
"Ostarbeiter" schlechter als andere ausländischer Arbeitskräfte behandelt.
Nach ihrer Befreiung 1945 in die Sowjetunion zurückgekehrt, wurden sie
von Stalin pauschal als "Verräter der Heimat" abgestempelt und unterlagen
in der Folge vielfach Repressionen. Jetzt, mehr als ein halbes Jahrhundert
später, bekommen sie von Österreich eine finanzielle Entschädigung. Was
bedeutet dieses Geld? Kann es eine Wiedergutmachung für erlittenes Unrecht
sein? |
|
|
 |
| Termin: |
Mittwoch, 12. Juni 2002, 19.00
Uhr |
| Referenten: |
Mag. Peter Ruggenthaler (Ludwig
Boltzmann-Institut f. Kriegsfolgen-Forschung, Graz) sowie ein ehemaliger
Zwangsarbeiter |
| Ort: |
Grazer Stadtmuseum, Gotische
Halle, Sackstraße 18 |
Nähere
Informationen unter:
e-mail:
clio@gewi.kfunigraz.ac.at, tel.
0676 6485414 |
|
|

|