Fremde Flora: von edlem
Obst und gemeinem Unkraut
Ausländische Studierende führen GrazerInnen
durch ihre Stadt – eine Entdeckungsreise mit fremden Augen
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Gerade im Bereich der Botanik übt
das Fremdländische und Exotische eine große Anziehung aus. Auch in Graz
frönt man schon seit Jahrhunderten den Schönheiten der Gartenkunst. Dazu
ließ man sich die Gestaltung der Gärten etwas kosten und baute sogar eine
Reihe von Gewächshäusern, so genannte Orangerien. Im Bereich der Gestaltung
von Parkanlagen waren es ebenfalls "fremde" Moden, die zuerst von der guten
Gesellschaft und im 19. Jahrhundert auch in öffentlichen Parks von Graz
verwirklicht wurden.
Doch daneben gibt es auch das so
genannte Unkraut bzw. Pflanzen, die sich in unseren Breiten überaus schnell
verbreiten und oft als "unwillkommene Einwanderer" und Schädlinge angesehen
werden, wie etwa die Diskussionen rund um den Riesen-Bärenklau und das
Indische Springkraut zeigen, während die Kartoffel und der Mais sehr wohl,
obwohl auch ehemalige "Einwanderer" als "heimisch" betrachtet werden.
So wie es den typischen "Österreicher" nicht gibt, gibt es auch keine wirkliche
"typische österreichische Flora oder Fauna".
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| Veranstalter: Afro
Asiatisches Institut, Graz (AAI), Wissenschaftliche Betreuung: Mag. Joachim
Hainzl, Verein CLIO |
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| Termin: |
Mittwoch, 30. Mai 2001, 17.00
Uhr |
| Führung: |
Pramod Harvey |
| Treffpunkt: |
Holteigasse 6, Eingang Botanischer
Garten |
Nähere
Informationen unter:
Dr.
Wolfgang Moser, Afro Asiatisches Institut, tel. +43 0316 324434-58 |
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