AUSSTELLUNG
5.11.-23.11.2001
Der Koffer der Adele Kurzweil
Flucht und Migration 1938 und heute in Österreich
und Frankreich
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Die Erforschung eines Grazer Flüchtlingsschicksals
in Südfrankreich hat sich ein österreichisch-französisches Projekt der
ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus in Kooperation mit CLIO zum Ziel
gesetzt. Ausgangspunkt dazu war ein Kofferfund im Jahre 1991 auf dem Dachboden
einer Polizeistation in einem Dorf in der Nähe von Montauban (Südfrankreich).
Diese Koffer gehörten der Grazer Familie Kurzweil, die 1938 aus Graz nach
Frankreich geflohen war. Schüler und Schülerinnen aus Graz machten sich
in Montauban und Graz auf die Spurensuche der Schülerin Adele Kurzweil,
die 1942 gemeinsam mit ihren Eltern nach Auschwitz deportiert und ermordet
wurde. Dazu wurden die historischen Dokumente aus dem Koffer gesichtet
und andere Dokumente gesammelt. Daneben wurden Gespräche mit ZeitzeugInnen
sowie mit VertreterInnen der Behörden und Politik über die aktuelle Flüchtlingssituation
in Frankreich und Österreich geführt. Das Ergebnis dieser spannenden Spurensuche
wird in dieser Ausstellung und einem Buch vorgestellt. |
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| Ein Projekt der Arge
Jugend gegen Rassismus und des Vereins Clio mit Unterstützung der Israelitischen
Kultusgemeinde, der Stadt Graz, des Landes Steiermark und der Europäischen
Gemeinschaft. |
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| Ausstellungseröffnung: |
5. November 2001,
19.00 Uhr |
| Geöffnet: |
6. November bis 23.
November 2001
Mo - Fr 10.00 bis 14. 00 Uhr
Für eine Führung durch die Ausstellung
kontaktieren Sie bitte:
ARGE Jugend gegen Gewalt und
Rassismus,
0316 / 877 – 4058 |
| Ort: |
Grazer Synagoge, David-Herzog-Platz
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