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Fast 60 Jahre nach Ende des nationalsozialistischen Regimes ist der Antisemitismus im Bewusstsein der Menschen keineswegs überwunden. Jährliche Umfragen zeigen, dass nach wie vor eine beträchtliche Anzahl von ÖsterreicherInnen ein "schwieriges" Verhältnis zu Juden hat. Die dabei artikulierten stereotypen "Judenbilder" basieren zumeist nicht auf realen Erfahrungen, sondern gehen auf Jahrhunderte lang tradierte Fremd- und Feindbilder zurück.
"Viele meiner besten Freunde sind Juden!"
Notizen zum österreichischen Antisemitismus nach 1945
Antisemitismus nach der Shoa war in Österreich zwar offiziell tabuisiert - aber eben nur offiziell. Wie und auf welchen Ebenen Antisemitismus, nicht zuletzt auf der Einstellungsebene, trotzdem artikuliert und formuliert werden konnte, steht im Mittelpunkt des Vortrages.
Termin: Mittwoch, 6. November 2002, 19.00 Uhr
Referent: Mag. Dr. Heinz P. Wassermann (Historiker, Graz)
Ort: Grazer Synagoge, David-Herzog-Platz 1


Nähere Informationen unter:
e-mail: clio@gewi.kfunigraz.ac.at , tel. 0676/ 64 85 414


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