"Geschäfts-Verkauf!
Unterzeichnete Firma beehrt sich, den verehrten Kunden bekanntzugeben,
daß sie das seit Jahrzehnten eingeführte Schuhhaus käuflich erworben hat
und als arisches Unternehmen weiterführen wird."
So bzw. ähnlich lesen sich viele
groß aufgemachte Zeitungsinserate im Jahre 1938 nach dem Anschluß. Was
damit umschrieben wird, ist ein Vorgang, welcher als "Arisierung" bekannt
ist.
Die Arisierung jüdischen Eigentums
wurde auch in Graz und der restlichen Steiermark in großem Umfange betrieben.
Leider fehlt für die Steiermark dazu - im Unterschied zu Wien - bisher
eine Aufarbeitung dieses Themas gänzlich. Ein Grund dafür ist, laut Univ.-Ass.
Dr. Eduard Staudinger von der Abteilung Zeitgeschichte der Universität
Graz, daß sich die Forschung erst in letzter Zeit mit der österreichischen
"Tätergeschichte" der unteren und mittleren Ebene auseinanderzusetzen begonnen
hat. Sieht man sich die Arisierung in Graz an, so ist es eine unmittelbare
Geschichte der Täter, die vor Ort weh tut und sich nicht mehr in das Institutionelle
abschieben läßt. Zudem war es sehr lange eine moralische Frage, sich mit
den Opfern zu befassen, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wir wollen die derzeit aktuelle Diskussion um das Thema Arisierung und
die Einsetzung einer Historikerkommission zum Anlaß nehmen, die Täter in
Graz genau so zu benennen, wie wir auch das Schicksal ehemaliger steirischer
jüdischer Mitbürger in das Gedächtnis rufen wollen.
Die Arisierung - im nazistisch-rassistischen
Jargon die "Entjudung" - betraf in der Steiermark 241 Betriebe und Betriebsbeteiligungen
sowie über 1000 städtische Häuser und landwirtschaftliche Objekte, wobei
die beiden letzteren allein einen Wert von 30 Millionen Reichsmark repräsentierten.
Die Arisierung von jüdischen
Geschäften
Dem antisemitischen Wunsch nach
Ausschaltung der jüdischen Bevölkerung aus der steirischen Wirtschaft wurde
von der NSDAP bereits 1929 Ausdruck verliehen. In ihren Grazer Nachrichten
nahmen sie die Vorgänge von 1938 bereits vorweg: "Deutsche, kauft nur bei
Juden! Laßt die Volksgenossen verhungern und geht zu den jüdischen Geschäftsleuten.
Je größer das Unrecht wird, das Ihr dem eigenen Volk antut, umso eher kommt
der Tag, da auch unter uns ein Mann aufsteht, die Peitsche nimmt und alle
Schieber zum Tempel unseres deutschen Vaterlandes herausschlägt". Dem Artikel
folgt eine Liste von über 200 tatsächlichen oder vermeintlichen Grazer
Geschäftsleuten "jüdischer Rasse und Abstammung." Der Boden für das folgende
Unrecht war daher im März 1938 gut aufbereitet und so setzte sofort nach
dem "Anschluß" ein wildes Räubern und Plündern seitens lokaler Nationalsozialisten
aber auch nationalsozialistischer Parteistellen ein. Harald Salzmann berichtet,
wie bereits im März 1938 SA-Männer in die Wohnung seines Vaters eingedrungen
waren und im Zuge einer "Hausdurchsuchung" ihn und seine Familie schikanierten.
Nationalsozialistische Parteistellen in Graz requirierten allein am 12.
und 13. März 1938 34 Autos sowie Motor- und Fahrräder, und in Bad Gleichenberg
beschlagnahmte die lokale NSDAP ebenfalls bereits im März das jüdische
Spital sowie weitere drei Gebäude.
Die Zeit der wilden Arisierung war
allerdings nur von kurzer Dauer. Bereits im April 1938 war ein Gesetz erlassen
worden, das jüdische Geschäftsleute aus dem Wirtschaftsleben ausschalten
sollte. Die dafür geschaffene "Vermögensverkehrsstelle im Ministerium für
Wirtschaft und Arbeit" organisierte die bürokratische Enteignung der Juden.
Eine Reihe von Gesetzen regelte den staatlich legalisierten Raubzug. Im
April 1938 wurde die Vermögensanmeldung für Juden verordnet, am 12. November
1938 - also unmittelbar nach dem Novemberpogrom - die "Verordnung zur Ausschaltung
der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben" erlassen. Im Dezember 1938
folgte die "Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens".
In Graz wurde daher in der Schmiedgasse
34 eine Zweigstelle der "Vermögensverkehrsstelle" eingerichtet. Durch diese
Stelle wurde den jüdischen Unternehmen ein sogenannter "Kommissarischer
Verwalter" zur Seite gestellt, welcher von den Eigentümern zu bezahlen
war.
Der 1990 verstorbene Sohn des jüdischen
Malermeisters Simon Salzmann, der einen gutgehenden Gewerbetrieb am Grazer
Griesplatz betrieb, berichtet in seinen Erinnerungen:
"Ich erinnere mich sehr gut",
so Harald Salzmann, "wie der Kommissär zu uns kam, um meinem Vater seine
De-facto-Entmündigung zu erklären. Mein Vater mußte seine Brieftasche auf
den Tisch legen, dann forderte er auch den Inhalt seiner Geldbörse ab.
Dann nahm er alle Geschäftsschlüssel in Besitz." Diese Verwalter, meist
ehemalige illegale Parteigenossen, übernahmen die Leitung der finanziellen
und wirtschaftlichen Gebarung der Unternehmen und verdienten sich damit
ein nettes Zubrot. Alle Konten waren für die Eigentümer gesperrt. Damit
wurden die jüdischen Inhaber in ihrem eigenen Geschäft von einem Tag auf
den anderen zu rechtlosen Bittstellern. In den Akten der Vermögensverkehrsstelle
finden sich dementsprechend viele Briefe und Gesuche, wenigstens einen
kleinen Betrag zur Bestreitung des Lebensunterhaltes ausbezahlt zu bekommen. Die
kommissarische Verwaltung hatte jedoch nur vorbereitenden Charakter, um
gewinnbringende Unternehmen in "arische" Hände zu überführen. Wer ein jüdisches
Unternehmen arisieren wollte, mußte sich darum bewerben. Man nutzte dabei
bewußt die Notsituation der jüdischen Besitzer aus, um sich zu bereichern
oder man sah es als gerechtfertigte "Belohnung" für erlittene Nachteile
in der "Verbotszeit" zwischen 1933 und 1938 an.
Laut dem Historiker Dr. Staudinger
lassen sich bei der "Entjudung" größerer Betriebe in der Steiermark zwei
Typen von Ariseuren feststellen. Da gibt es zum einen die lokalen Einzelariseure,
welche versuchen, in einem Ort - wie etwa Bad Gleichenberg - das gesamte
jüdische Vermögen an sich zu ziehen. Andererseits bildeten sich richtige
Interessengemeinschaften aus Rechtsanwälten, Vertretern der Verwaltung
des Betriebes bzw. des Gaues, welche verschiedene Industriezweige in ihre
Hände zu bekommen versuchen. Eine Paradebeispiel dafür ist die Arisierung
der Maschinenfabrik Andritz, welche sich mehrheitlich im Besitz der Familie
Gutmann befand. Neben dem Anwalt F. Knaffl gehörte zur Gruppe noch der
ehemalige leitende Angestellte Bilowitzki sowie R. Steiner, ein Nationalsozialist
der ersten Stunde. Wie bei allen größeren Unternehmen schaltete sich auch
bei dieser Arisierung die Österreichische Kontrollbank ein, was zu einer
mehrmonatigen Verzögerung führte.
Mitunter gerieten solche Konsortien
auch in Konflikt mit den nationalsozialistischen Stellen, wie dies am Beispiel
der Liquierfabrik Kraus in Pernegg zum Ausdruck kommt, da eine Monopolbildung
den wirtschaftspolitischen Prinzipien des Nationalsozialismus widersprach.
Die Vorgänge rund um die Arisierung
des Schuhhauses Spitz in der Herrengasse durch Herrn Baumgartner aus Krems
zeigen, daß die brutale Gier auch zu großen Rivalitäten unter den Parteimitgliedern
selbst führte. Es "kam Herr Moschitz in das Gauwirtschaftsamt und teilt
mit, daß er Interessent für das Geschäft Spitz sei und daß er sich aufs
Schwerste zurückgesetzt fühle. Herr Moschitz sagte, daß er sich dies auf
keinen Fall bieten lassen werde, daß er zu sämtlichen Parteistellen gehen
werde, um seine Beschwerde vorzubringen um so zu seinem Recht zu
kommen. Er habe jetzt eine wesentlich schwerere Situation als früher, wo
er darauf hinweisen konnte, daß Spitz Jude sei. Jetzt wo der Betrieb in
arischen Händen liegt, sei er durch die Konkurrenz eben dieses Betriebes
fast erschlagen. Dr. Kraft fragte, ob er denn nicht für das zweite Spitzgeschäft
Interesse habe, worauf Herr Moschitz erwiderte, daß dies nicht in Frage
komme, er habe entweder den Spitz in der Herrengasse haben wollen, oder
kein anderes Geschäft".
Der Vorgang der Arisierung ist zwar
durch die Akten der Vermögensverkehrsstelle dokumentiert. Jedoch ist die
Durchsicht dieser oft ernüchternd. Die Akten bestehen in der Hauptsache
aus bürokratischen Formularen, Zahlen und Berechnungen über den angeblichen
Wert der jüdischen Unternehmen. Die menschlichen Tragödien, welche sich
dabei abgespielt haben, sind nur ansatzweise spürbar, da die jüdischen
Inhaber selbst kaum mehr zu Wort kommen. Dennoch lassen sich gewisse Strategien
gut ablesen. Oft wurden die jüdischen Inhaber kriminalisiert. Ihnen wurden
Wucherei, Betrug und Steuerhinterziehung unterstellt. Daneben gab es auch
Diffamierungen der Art, daß mehrere weibliche Angestellte als Maitressen
eines renommierten jüdischen Geschäftsmannes bezeichnet. Mit solchen Mitteln
sollte die Ausmerzung einer ganzen Bevölkerungsgruppe moralisch gerechtfertigt
werden.
Finden sich in den Akten bis November
1938 noch Kauf- und Mietverträge, die als korrekt bezeichnet werden können,
so ändert sich mit der "Reichskristallnacht" die Situation radikal. Die
jüdischen Besitzer wurden verhaftet und in das KZ Dachau transportiert.
In der Zwischenzeit wurden die Frauen, gezwungen die Kaufverträge zu unterschreiben.
Gleichzeitig wurden viele Warenlager geplündert und ein großer Teil der
Firmen liquidiert. Die Ariseure kamen aber auch in das KZ, um dem Kaufvertrag
unterzeichnen zu lassen. Der Mürzzuschlager Ignaz Eisler berichtete darüber
1948 in einem Brief über einen anderen Mürzzuschlager: "Herr Haas bekam
nach Dachau den Kaufvertrag zum Unterschreiben. Der Arme mußte nackt von
7 Uhr früh bis 7 Uhr abends bei 18° Kälte vor dem Tor stehen, dann schickten
sie ihn nach Hause den Vertrag zu unterschreiben. Monatliche Zahlung von
200 RM. Der Zins war höher. Auch die bekam er oft nicht, da er noch immer
die Steuern zahlen mußte. Im März 1940 hätte Franz Haas ausreisen können.
Da schrieb er an Pfandl" - den Schwiegersohn des Ariseurs und Mieter
von Wohnung und Geschäft - "er soll ihm für die Ausreise RM 5000 schicken.
Er schrieb zurück, daß er sich in Langenwang eine Villa gekauft hat und
das Geld daher brauche." Franz Haas und seine Frau kamen nach Auschwitz
und wurden dort 1942 ermordet.
Nach dem Pogrom wurden zuvor vereinbarte
Ratenzahlungen - wie auch der Fall Haas zeigt - nicht mehr eingehalten.
Der zumeist beschämende Kaufpreis wurde nicht an die jüdischen Besitzer
ausbezahlt, sondern landete auf einem Sperrkonto, von wo bei geglückter
Ausreise oft der Löwenanteil des Betrages in Form der "Reichsfluchtsteuer"
und der Vermögensabgabe abgezogen wurde. In vielen Fällen wurden ihnen
noch offene Rechnungen auf Lagerbestände in Rechnung gestellt.
Die Arisierung betraf lediglich
jenen Teil der Betriebe, die als rentabel galten. Die Mehrzahl der kleineren
und unrentableren Unternehmungen wurden nicht arisiert, sondern einfach
liquidiert. Diese Geschäftsauflösungen, welche sich anhand der Handelsregisterauszüge
leicht nachvollziehen lassen, hatten "flurbereinigenden" Charakter. Oft
wurden sie von jenen "arischen" Geschäftsinhabern betrieben, welche sich
damit Konkurrenzunternehmen vom Hals schaffen wollten.
So bewarb sich ein ehemaliger Vorarbeiter
um die Arisierung der Firma Salzman, was aber von einem Berufskollegen
aus der Nachbarschaft verhindert wurde. "Malermeister Lipp erhob schärfsten
Einspruch. Er nützte die politische Lage aus, fordert er doch die Liquidierung
diese Konkurrenz-Betriebes. Ein zweiter Berufskollege bediente sich gut.
Er schleppte tagelang Möbel, Handwerksgeräte, Inventar aller Art weg, das
ihm der Kommissär zu Schleuderpreisen übergeben hatte. Die Räumlichkeiten
unseres Betriebes teilte man sich arischerseits auf. Diese Leute hatten
immer die schöne Ausrede, die Juden müssen ohnehin weg, bevor es ein anderer
nimmt, mache ich es!"
"Aufarbeitung" seit 1945
Unmittelbar nach Kriegsende flüchtete
ein Teil der Bevölkerung in Selbstmitleid und die Rolle eines unschuldig
verführten Opfers. Was in der Zeit zwischen 1938 und 1945 geschehen war,
davon wollte man nichts mehr wissen. Diese Abwehrhaltung zu spüren bekamen
jene Juden, welche überlebt hatten, erinnerten sie die österreichische
Bevölkerung doch an deren schuldhafte Verstrickungen in das nationalsozialistische
System. Diese individuelle Haltung der Verdrängung fand in der offiziellen
Politik ihre Entsprechung. Vertriebene Juden wurden nicht zur Rückkehr
eingeladen und in der Frage der Rückgabe und Entschädigung für zuvor geraubtes
Vermögen wurde eine Hinhaltetaktik entwickelt, die Minister Helmer am 9.
November 1948 mit der bereits zum geflügelten Wort gewordenen Phrase umriß.
"Ich
bin dafür, die Sache in die Länge zu ziehen".
Dies bedeutete unter anderem, daß
die Opfer selbst aktiv werden mußten, zumeist unter Einhaltung von Fristen,
welche für im Ausland Lebende oft unüberwindbare Hürden darstellten. War
es für sie nicht möglich zeitgerecht ihre Ansprüche geltend zu machen,
so hatten sie doppeltes Pech, während den Nutznießern scheinlegaler Verträge
ein zweites Mal die Gunst der historischen Stunde zugute kam. Es konnte
sogar so weit kommen, daß der ehemalige jüdische Besitzer seinem Ariseur
den Kaufpreis zurückerstatten mußte, selbst wenn er davon durch die ihm
auferlegten Steuern nie etwas gesehen hatte.
Hatte der Ariseur in der Zwischenzeit
das Geschäft vermietet, so mußte der ehemals jüdische Besitzer in einem
oft lange dauernden Rechtsstreit Eigenbedarf nachweisen - unter Einhalten
von kurzen Fristen versteht sich. Die Nutznießer der Arisierung empfanden
sich durch Rückstellungsverfahren als Opfer und gründeten einen eigenen
"Verband der Rückstellungsbetroffenen" mit Forderungen wie "Wiedergutmachung
für die uns zugefügten Schädigungen". In ihrer Verbandszeitung stellten
sie - in eindeutig antisemitischer Diktion - den Erwerb jüdischen Eigentums
als redlich dar. Sie hätten bloß gekauft, um einem Juden die Flucht zu
ermöglichen oder um ein heruntergewirtschaftetes Unternehmen zu retten.
Die Tochter der ermordeten Mürzzuschlager Familie Haas, Emma Schönberger
dazu: "Er betont, wie ja alle Österreicher, wie anständige Menschen
sie sind, er und sein Schwiegervater, was sie alles verloren haben, was
man ihnen alles genommen hat usw. Mit einem Wort, wir sind die Nutznießer
und diese Herrschaften sind die Geschädigten."
Die "Rückstellungsgeschädigten"
suchten und fanden in der Politik Verbündete. Vor allem Dr. Alfons Gorbach
- selbst Verfolgter des nationalsozialistischen Systems - machte sich zu
einem Vorreiter einer Politik des Entgegenkommens gegenüber ehemaligen
Nationalsozialisten. Er intervenierte immer wieder bei Anwälten der das
Rückstellungsverfahren betreibenden Partei "für eine gütliche Austragung
der Angelegenheit". So auch im Fall Haas, "da ein solcher Streit in Mürzzuschlag
für beide Teile höchst unangenehm sein würde und es sich um die Existenz
eines Kaufmannes handelt".
In die Länge gezogen wurde die "Wiedergutmachung"
tatsächlich. 60 Jahre danach beginnt das offizielle Österreich sich seiner
Geschichte zu stellen. Höchste Zeit also, daß auch die Steiermark sich
der Aufarbeitung dieses dunklen Teils ihrer Geschichte annimmt.
Mag. Heimo Halbrainer
und Mag. Joachim Hainzl
Folgende Firmen
haben die Übernahme jüdischer Geschäfte öffentlich in der Tagespost bekanntgegeben
(im Zeitraum von April bis Dezember
1938 ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Diese Liste sagt nichts über die
jetzigen Besitzverhältnisse bzw. über eine Rückstellung an die ursprünglichen
Besitzer aus; die Rückstellungsakten sind wegen der 50jährigen Archivsperre
noch nicht öffentlich zugänglich.
| Neue/r Inhaber |
jüdische/r Inhaber |
Adresse |
| Franzan Ferdinand &
Puschnigg Emmerich & Breitenberger Margarethe |
Welisch
Richard ("Züricher Seidenfabrik") |
Am Eisernen
Tor 2 |
| Baumgartner Karl |
Spitz Armin (Schuhhaus) |
Herrengasse 25 |
| Lernbeiß Hans |
(Bekleidung) |
Mariahilferstraße 28 |
| Wakonig Luise |
Schwarz S.L. (Bekleidung) |
Jakominiplatz 16 |
| Bretschko Franz |
Weiß Emil |
Jakoministraße 25 |
| Ranner Richard, Pg. |
Zilz J. & Co. (Kleiderhaus) |
Annenstraße 11 |
| Gibiser
Wilhelm, Pg. |
Schwarz Karl (Ledergroßhandlung) |
Brückenkopfgasse
11 |
| Heinzinger, Pg. &
Stangl, Pg. & Novin |
Schwarz Wilhelm &
Sohn (Kleiderfabrik) |
Mariahilferstraße
32 |
| Czinege August |
Pichler Möbel |
Belgiergasse10 |
| Weissina Anton Söhne |
Orowan M. (Möbel) |
Gleisdorfergasse 6-8 |
| Rauter Heliodor |
Grünbaum & Nasch
(Spezialwollhaus) |
Schmiedgasse
10 |
| Fürpass Othmar |
Neufeld L. (Modehaus) |
Griesplatz 2 |
| Fürst Conrad
& Söhne |
Trautmann Anton &
Söhne (Weingroßkellerei) |
Brandhofgasse
24 |
| Egger Walter |
Silberstein Markus
(Modehaus) |
Mariahilferstraße 3 |
| Müller Fritz |
Löw Alois (Büroartikel,
Schreibwaren) |
Schmiedgasse
8 |
| Wewerka Karl |
Blüh Wilhelm (Lederhandlung) |
Annenstraße 31 |
| Krobath
Hans |
Kramer Max (Büroartikel,
Schreibwaren) |
Hans-Sachs-Gasse
5 |
| Häusler Richard |
Stern David (Alt- und
Abfallstoffe) |
Fabriksgasse 15 |
| Huber Heinrich
& Lamprecht Maria |
Welisch A. & Sohn
(Bekleidungshaus "Union", Kleiderhaus "Zum Matrosen") |
Herrengasse
7-9 |
| Braunendal Gustav |
Kraus Josef (Lederhandlung) |
Radetzkystraße 11 |
| Dobnikar H. & Domeinko
F. |
Lichtenstein Leo (Herrenbekleidung) |
Annenstraße 31 |
| Speer Alfons |
Engel S. (Kinderbekleidung) |
Hans-Sachs-Gasse 7 |
| Brezina
Rudolf |
Schwarz Anton &
Sohn (Häute und Leder) |
Griesplatz
4 |
| Köck Fritz |
Weiß Adolf (Gemischtwaren) |
Mariahilferstraße 22 |
| Queisser Grete |
Hutsalon "Susanne" |
Sporgasse 16 |
| Hübl Anton C. |
Rendi Simon (Tuchgroßhandel) |
Joanneumring 5 |
| Grimme Herbert |
Lachmann Moritz (Textilwaren) |
Griesplatz 3 |
 
|